Am Wochenende bin ich beim Wellness-Shorttrip in der
Brigitte über einen tollen Artikel gestolpert.
Die Autorin Alena Schröder wurde von ihrer Redaktion gebeten, ein Interview mit Alexandra Maria Lara zu führen. Nun ist das nicht weiter verwunderlich, als Redakteur gehört das ja mit zum Tagesgeschäft. Dumm nur, wenn man die betreffende Person, die man interviewen soll, eigentlich gar nicht leiden kann.
Anstatt nun abzusagen, einen Kollegen zu bitten, das Interview zu übernehmen, oder einfach ihre Vorurteile mit entsprechenden Fragen zu bedienen, hat Alena Schröder ein hinreißend ehrliches Selbstportrait und ein erstaunlicherweise sehr nettes Gespräch mit Alexandra Maria Lara geliefert.
Warum nun dieser ganze Sermon auf diesen Artikel?
Nun, Alexandra Maria Lara plaudert ein bißchen aus dem Nähkästchen. Als Schauspielerin, die gerade eine Agentur sucht und schon lange Zeit mit dem Problem kämpft, nicht "schubladenaffin" zu sein, fühle ich mich natürlich angesprochen. Und bedauere um so mehr, dass Kolleginnen, die doch schon bewiesen haben, dass sie spielen können, immer noch mit diesen Problemen hadern. Das macht nicht wirklich Hoffnung...
Hier das Interview aus der Brigitte 11/2010:
Something's gotta change...
Bisou, Minou